Internetnutzung „sinnlos“, so sehen es 55% der Ü50-jährigen…

Die Zahl derjenigen in Deutschland, die nicht im Internet surfen liegt bei 16,5 Mio. Menschen im Vergleich zu 54 Mio. Internetsurfern 2013.

Die Gründe für die Abstinenz werden in der D.21-Studie „Nonliner-Atlas“ seit 2001 jährlich erhoben. 2013 sagten mit 67,5 Prozent der Befragten, sie hätten Datenschutzbedenken bzw. 59,1 Prozent meinten Sicherheitsbedenken und würden aus den beiden Gründen das Internet nicht nutzen.
Mangelnde Erfahrung mit dem Computer ist ein weiterer Grund, der die Nichtnutzer insgesamt von der Nutzung abhält (58,5 Prozent). 44,1 Prozent sehen grundsätzlich keinen Nutzen oder Vorteil im Internet. 33,0 Prozent der Nichtnutzer haben niemanden, der ihnen das Internet erklärt. 28,6 Prozent geben zwar an, das Internet bereits genutzt zu haben, verzichten aber bewusst darauf.
55,9 Prozent der über 50-Jährigen sehen altersbedingt keinen Sinn in der Internetnutzung.

Alter neu erfinden?! Forsa Studie 2013

Zitiert nach Stern 2013
Wir werden immer älter. Das ist eine gute Nachricht. Zu keiner Zeit hatte die Generation der über 50-Jährigen so viele Chancen und Möglichkeiten wie heute. Es ist Zeit für einen Paradigmenwechsel. Drei Thesen, warum wir das Alter neu erfinden müssen:

1. Der demografische Wandel kann nur mit den Potenzialen des Alters gestaltet werden

Noch in den 1980er und 1990er Jahren wurden ältere Arbeitnehmer in den Vorruhestand gedrängt. Das hat viel zu unserem negativen Altersbild beigetragen. Zukünftig werden Unternehmen um die Gruppe der über 50-Jährigen werben. Denn der demografische Wandel wird unsere Gesellschaft revolutionieren. Die Älteren werden in absehbarer Zeit die größte Bevölkerungsgruppe darstellen.

Damit wachsen auch die Herausforderungen an Kommunen, an öffentliche Infrastruktur oder Bildungssysteme. Gefragt sind zum Beispiel Angebote für selbstständiges Wohnen bis ins hohe Alter oder solche für lebenslanges Lernen. Aber die Älteren sind nicht nur Konsumenten oder zu Versorgende. Ihre Erfahrungen und Kompetenzen stellen ein wichtiges gesellschaftliches Potenzial dar, das wir angesichts der Unterjüngung der Gesellschaft viel stärker brauchen – in den Familien, im bürgerschaftlichen Engagement und auf dem Arbeitsmarkt.

2. Wir brauchen ein neues Drehbuch vom Alter – und vom Leben

Viele der heute 50-Jährigen haben ihr halbes Leben noch vor sich. Seit Mitte des letzten Jahrhunderts hat sich die durchschnittliche Lebenszeit in Deutschland um rund 15 Jahre verlängert. Wer heute geboren wird, hat eine 50-prozentige Chance, 100 zu werden. Und dies voraussichtlich bei langer und guter Gesundheit. Es wächst die Zahl derer, die bis ins hohe Alter fit sind. 2030 wird die Phase der gebrechlichen Hochaltrigkeit statistisch erst mit 85 Jahren erreicht werden.

Es gibt also gute Gründe, das eigene Alter als aktive Lebensphase zu planen, in der Neues gewagt werden kann. Sogar ein kompletter Neustart ist möglich. Das heißt aber auch, dass wir mit Blick auf die gewonnenen Jahre die eigene Biografie und unsere Karriereplanung entschleunigen können. Mit 30 oder 40 Jahren muss noch nicht alles erreicht sein. Die guten Jahre kommen noch.

3. Die Älteren tragen Verantwortung

Für das neue Altern brauchen wir Role models. Vorbilder, die uns ermutigen, die gewonnenen Jahre nicht nur als Privatsache zu verstehen. Eine repräsentative forsa-Umfrage von Körber-Stiftung und stern im März 2012 zeigt: 79 Prozent der über 65-Jährigen stimmen der Forderung zu, dass ältere Menschen sich prinzipiell ehrenamtlich engagieren sollten, aber weniger als die Hälfte von ihnen (46 Prozent) tut dies tatsächlich. Zu Recht fordern die Jüngeren von den Älteren, dass sie ihre Ressourcen – Zeit, Engagement, Geld, Macht – für die Gesellschaft zur Verfügung stellen und Deutschland enkeltauglich machen.

Im Alter Mitverantwortung zu tragen und Gesellschaft aktiv mitzugestalten, schafft aber auch individuelle Lebensqualität: Teilhabe bedeutet soziale Einbindung – wer gebraucht wird, lebt im Alter zufriedener.

Rentner GmbH: Durchschnittsalter der Beschäftigten 74 Jahre (sic!)

Das Durchschnittsalter bei „Vita Needle“, einer Nadel- und Röhrenfabrik nahe Boston, USA, liegt bei stolzen 74 Jahren. Die Angestellten auf Lebenszeit Mary, Marion, Paul, Tom, Ann und Rosa haben in der Firma ein neues Zuhause gefunden.

In den Interviews offenbaren die betagten Arbeiter der Nadelfabrik auf berührende und liebenswerte Art und Weise ihr neues Selbstwertgefühl. Kaum zu glauben, dass die meisten dieser in die Jahre gekommenen Persönlichkeiten nach ihrer Pensionierung eine zweite Karriere durchlaufen. Die ehemaligen Ingenieure, Krankenschwestern, Bäcker oder Serviererinnen haben sich gegen einen Lebensabend in Langeweile entschieden. Morgens aufstehen, anziehen, zur Arbeit gehen und Kollegen treffen – das macht ihren Alltag sinnvoll und sie selbst zu wertvollen Arbeitskräften, die gebraucht werden.

Der Chef Frederik Hartmann schwört auf seine 35 arbeitenden Rentner. Sie bescherten ihm in nur fünf Jahren ein Umsatzplus von 100%. Sie kommen gern und sind hoch motiviert. Konkurrenzgehabe oder Machtkämpfe haben keinen Platz. Die freie Wahl der Arbeitszeiten und Arbeitsstunden lassen ihnen alle Zeit für Enkelkinder, Arztbesuche oder Gymnastik.

Ältere Beschäftige länger produktiv halten – Wie geht das?

Eine neue Studie des Berlin-Instituts beleuchtet, wie sich die Erwerbstätigkeit unter älteren Menschen erhöhen lässt. Sie beinhaltet wichtige Nachrichten zum Thema Arbeitsmarkt für die laufenden Koalitionsverhandlungen.

Der demografische Wandel wird in den kommenden Jahren überproportional die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter betreffen. Dies hat Folgen für unseren Wohlstand und unsere Sozialsysteme. Denn weil die Zahl der Arbeitskräfte schneller zurückgeht als die der Gesamtbevölkerung, würde bei gleicher Leistung der Erwerbstätigen weniger für jeden Einzelnen übrig bleiben – und die Sozialkassen würden stärker belastet.

Richtigerweise verfolgt die deutsche Politik seit geraumer Zeit verschiedene Anpassungsstrategien, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Eine davon besteht darin, ältere Menschen stärker als bislang in das Erwerbsleben einzubinden. Dazu gehören einerseits die Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters und andererseits Anreize für Menschen im höheren Erwerbsalter, die in der Vergangenheit relativ selten eine Beschäftigung gesucht haben. Erste Erfolge dieser Politik haben sich bereits eingestellt. So ist die Erwerbstätigenquote der 55- bis 64-Jährigen zwischen 2002 und 2012 von 38,6 auf 61,5 Prozent gestiegen – vor allem den Frauen sei Dank. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit im vorderen Mittelfeld. In anderen Bereichen bleibt Deutschland dagegen weiter zurück. So arbeiten hochqualifizierte Ältere deutlich häufiger als Menschen mit geringer Qualifikation, zudem sind die Chancen auf Wiederbeschäftigung für ältere Arbeitslose eher gering.

erwerbsquote_berlininstitut

Abstand zur Spitzengruppe trotz Aufholjagd
In Deutschland sind knapp 62 Prozent der 55- bis 64-Jährigen beschäftigt. Seit 2002 ist die Erwerbstätigenquote in dieser Altersgruppe deutlich – um rund 59 Prozent – gestiegen. Unter den OECD-Ländern hat lediglich die Slowakei mit 88 Prozent einen stärkeren Zuwachs erfahren, allerdings ausgehend von der niedrigsten Quote im Jahr 2002 (23 Prozent). Deutlich häufiger als in Deutschland gehen Ältere etwa in Island, Schweden und Norwegen einer Beschäftigung nach.
Was kann die Politik beitragen?

Die Erwerbstätigkeit älterer Menschen weiter zu erhöhen, ist zwar eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Eine besonders wichtige Rolle fällt jedoch der Politik zu. Und zwar insbesondere während der laufenden Koalitionsverhandlungen, in denen die Weichen für eine längerfristige Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik gestellt werden. Die Politik kann die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass mehr Ältere dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, und dass die Betriebe die Arbeitskraft der Älteren stärker nachfragen.

Um Ersteres zu erreichen, sollte der Staat vor allem die verbleibenden Anreize zur Frühverrentung tilgen und darüber hinaus an der Rente mit 67 festhalten. Langfristig sollten sich weitere Steigerungen bei der Lebenserwartung 65-Jähriger automatisch in einem höheren Renteneintrittsalter niederschlagen. Um das Verhältnis von Erwerbsleben zu Ruhestand konstant bei 2 zu 1 zu halten, bietet es sich an, von jedem zusätzlich gewonnenen Lebensjahr acht Monate dem Berufsleben zuzuteilen und vier Monate der Ruhestandsphase.
Eine höhere Zahl an älteren Arbeitskräften ließe sich auch erreichen, indem flexible Möglichkeiten des Übergangs in den Ruhestand ausgebaut werden. So könnte die Politik mit den richtigen Anreizen dazu beitragen, dass mehr Ältere ihren Wunsch nach einem schrittweisen Austritt aus dem Berufsleben in die Tat umsetzen und dem Arbeitsmarkt als Teilzeitkräfte länger erhalten bleiben. Hierzu sollte sie vor allem das bislang wenig genutzte Instrument der Teilrente attraktiver gestalten. Gerade die starren Hinzuverdienstgrenzen sollten gelockert werden.
Wie aber ließe sich die Nachfrage nach älteren Arbeitskräften steigern? Hierzu bietet es sich einerseits an, mit Info-Kampagnen dem in den meisten Fällen unbegründeten Vorurteil entgegenzuwirken, dass Ältere weniger leistungsfähig sind. Allein mit Aufklärungsarbeit wird sich die gerade unter Älteren verbreitete Langzeitarbeitslosigkeit aber nicht bekämpfen lassen. Hier ist die aktive Arbeitsmarktpolitik gefragt. Sie verfügt in Deutschland über einige vielversprechende Instrumente, um Arbeitslosen den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu erleichtern. So können befristete Lohnsubventionen den Wiedereinstieg ins Berufsleben fördern, indem sie es Arbeitgebern ermöglichen, bei vergleichsweise geringem Risiko neue Arbeitskräfte einzustellen. Auch Weiterbildungsmaßnahmen können Erfolg zeigen, wenn sie berufs- und praxisnah gestaltet werden.

Weiterbildung sollte nach Möglichkeit allerdings nicht erst geschehen, wenn Personen arbeitslos geworden sind. Vielmehr müssen Beschäftigte sich im Sinne des lebenslangen Lernens kontinuierlich fort- und weiterbilden. Dies kann der Staat über finanzielle Anreize unterstützen, die speziell jene Gruppen ansprechen, die bislang selten an Weiterbildung teilnehmen. Hierzu zählen vor allem Geringqualifizierte und Beschäftigte in Kleinunternehmen.

Um die Chancen Älterer auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern, sollte der Staat einerseits die Wiedereingliederung Arbeitsloser erleichtern, andererseits aber auch den Präventionsgedanken in Unternehmen stärken, damit die Beschäftigten so lange wie möglich leistungsfähig bleiben. Parallel dazu sollte er durch Aufklärung die auch nach Inkrafttreten des Anti-Diskriminierungsgesetzes noch existierende Altersdiskriminierung bekämpfen. In vielen der genannten Bereiche ist die deutsche Politik bereits tätig, die Effektivität vieler Maßnahmen krankt jedoch an dem geringen Bekanntheitsgrad.

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KMU bekämpfen Fachkräftemangel mit Arbeitgeberzusammenschlüssen

Im Rahmen des Projektes „FlexStrat“ veröffentlicht die G.I.B. eine Studie zu den Arbeitgeberzusammenschlüssen in Deutschland und fasst darin den aktuellen Umsetzungs- und Diskussionsstand zusammen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) suchen zunehmend nach neuen Möglichkeiten, ihren Fachkräftebedarf über herkömmliche Beschäftigungsformen hinaus zu sichern und ihre Attraktivität für qualifiziertes Personal zu steigern.

Jugend in Arbeit plus – Evaluation eines NRW-Programms

Im Programm „Jugend in Arbeit plus“ erhalten seit vielen Jahren Jugendliche in Nordrhein-Westfalen Hilfestellungen bei der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Trotz diverser Detailänderungen an der Programmkonzeption ist die Grundstruktur – eine enge Zusammenarbeit von Arbeitsverwaltung, Beratungseinrichtungen und Kammerverbänden – seit dem Programmstart 1998 beibehalten worden. Die Untersuchung befasst sich mit der Frage, welche Faktoren auf den Verlauf von Jugend in Arbeit plus und somit auf den Teilnahmeerfolg der Jugendlichen einwirken.

Multimediale Angebote produzieren: Software und Hardware

Screencast und Video aufnehmen
// http://www.educreations.com (mit iPad)
// WINK 2.0 (kostenfrei),
// CAMTASIA Studio 7 (kostenpflichtig)
// CAPTIVATE (kostenpflichtig)

Lernplattform erstellen
http://learni.st/category/featured (für Android)

E-Publikationen/Bücher erstellen
// http://getcreativebookbuilder.blogspot.de
// http://www.apple.com/de/ibooks-author/ (iPad Apple)

Präsentationen erstellen
http://prezi.com

APPS selbst programmieren
ibuildapp.com

VIDEOSCHNITTPROGRAMME
// PopCorn Webmaker https://popcorn.webmaker.org
// iMovie – für iPhone und iPAD im App-Store iTunes (4,49 Euro)
// Camtasia Studie (30-tägige Testversion, ggf. auch als Studenten-Programm kostenfrei?) für Windows und Mac
// Screenflow für MAC (kostenfrei)
// Avidemux für Windows (kostenfrei)
// Avid Media Composer 5 (kostenfreie Testversion ist verfügbar) für MAC und Windows
ggf. Youtube Editor (kostenfrei) (ACHTUNG VIDEO NUR max. 15 min lang; Bildungs-Videos unter http://www.youtube.com/education)
// Windows Movie Maker (kostenfrei)
// GoPRO Studio Edition (kostenlos) http://de.gopro.com/software-app/gopro-studio-edit-software

LEARNING-APPS für ÜBUNGEN
http://learningapps.org
http://hotpotato.com

Audioprogramme
Musik, Text o.a. selber machen:
// http://audioboo.fm
// https://soundcloud.com/explore
// http://www.audacity.de

Video plus Übungen
Soo meta http://www.metta.io

Redaktionsplanung für facebook und twitter
Hootsuite

Urls verkürzen
Bit.ly

TEXTVERARBEITUNG
// Etherpad: etherpad.org
// GoogleDoc
// Wiki
// Blog:
– Tumblr
– WordPress

// Internetseiten erstellen
http://de.jimdo.com/
http://www.wix.com

BILDER
// http://search.creativecommons.org/?lang=de
// http://www.flickr.com/creativecommons/
// https://commons.wikimedia.org/wiki/Main_Page

MUSIK KOSTENFREI
// http://creativecommons.org/music-communities
// http://creativecommons.org/legalmusicforvideos
// http://www.ende.tv/

Freie und kostenlose Musik zum Download

– Jamendo: Auf Jamendo stellen KünstlerInnen ihre Musik frei, legal und kostenlos zur Verfügung.
– mp3.com: Das Musikportal hat auch eine “free Music”-Abteilung.
– opsound: Ästhetische Seite, gut geordnet, alle Musik wird als Download gesendet.
– ccMixter: Freie Musikcommunity mit Remixes
– AUDIYOU: “Youtube für Töne” – Geräusche, freie Musik, Interviews und Hörspiele von UserInnen für UserInnen. Für den Download muss mensch sich (kostenlos) anmelden.
– Bargus Musikbibliothek: Einige vor allem klassische Musikstücke zum direkten Download.
– archive.org: Zentrales Web-Register zu freien Audioinhalten – sehr umfangreich und damit leicht unübersichtlich.
– FreeMusicArchive (FMA): Gut sortierte Seite mit freier Musik
– ArtistServer: KünstlerInnen-Community, in der freie Musik zum Download angeboten wird. Auf Lizenz achten!
– Musopen: Musikstücke, deren Urheberrechte erloschen sind, werden eingespielt und zur Verfügung gestellt.
– Gratisvibes: Linksammlung zu Netlabels mit kostenloser Musik
– Starfrosch: Schweizer Community mit freier Musik zum Download
– Tribe of Noise: Online-Community mit Musik und Sounds zum Download nach Registrierung
– OpenMusicContest: Bundesweiter Musikwettbewerb, dessen Beiträge unter einer CC-Lizenz stehen.
– Hartwigmedia: Die eigentlich kostenpflichtige Musik der Website ist nichtkommerziell frei nutzbar.
– Auditorix Musikauswahl: Kostenlose Musik für die Bildungsarbeit
– CayzLand Studio: Freie Filmmusik zum direkten Download
– TuneFinder: Die Seite sammelt kostenlos verfügbare Musik im Internet, die Rechtelage ist allerdings hier eingeschränkt – genau hinschauen!
– SoundClick: Hier können MusikerInnen ihre eigene Musik veröffentlichen und unter verschiedenen Lizenzen bereitstellen. Achtung: Lizenzen nicht immer klar, die meisten Stücke sind kostenpflichtig.
– Minimalstudio: Die eigentlich kostenpflichtige Musik und Filmmusik ist unter bestimmten Bedingungen frei nutzbar.
– ende.tv: Kostenlose Filmmusik
– Musik gemafrei: überschaubares Musikangebot, das für “private”, nichtkommerzielle Zwecke kostenlos ist.
– Lino Rise: vorwiegend elektronische Musik
– International Music Score Library Project: Sehr umfangreiche Sammlung gemeinfreier Musik, allerdings meist mit dem Synthesizer produziert
– Boycott musicindustry: CC-Sampler des CCC Regensburg

Freie Sounds und Geräusche

– Hörspielbox: Freies Soundarchiv im MP3-Format
– freesound: Freies Soundarchiv
– Soungle: Freies Soundarchiv mit sehr gelungener Oberfläche
– ccMixter: Freie Musikcommunity, auch mit Loops und Samples
– AUDIYOU: “Youtube für Töne” – Geräusche, freie Musik, Interviews und Hörspiele von UserInnen für UserInnen. Für den Download muss mensch sich (kostenlos) anmelden.
– Geräuschesammler: Sounds von Jugendlichen für Jugendliche
– salamisound: viele Alltagsgeräusche aus verschiedenen Bereichen
– SoundBible: Archiv mit freien Sounds und Geräuschen
– Bargus Soundbibliothek: Einige freie Geräusche zum direkten Download.
– FreeLoops: Loops, Sounds und Geräusche unter CreativeCommons-Lizenz
– ibeat: freie Beats, Loops und Breaks für Hip-Hop-Projekte
– Tribe of Noise: Online-Community mit freier Musik und Sounds zum Download nach Registrierung
– SoundTransit: Ein Archiv mit Feldaufnahmen aus der ganzen Welt.
– Public Domain Sounds: Eine Soundcommunity mit Alltagsgeräuschen.
– WikiMedia Commons: Die Sounds der Wikimedia Websites zum Download
archive.org: Zentrales Web-Register zu freien Audioinhalten – sehr umfangreich und damit leicht unübersichtlich.
– Auditorix Geräuschesammlung: kostenlose Sounds für die Bildungsarbeit
– CayzLand Studio: Freie Sounds und Loops zum direkten Download
– SoundGator: Freie Soundeffekte

Freie, aber kostenpflichtige Musik

– Magnatune: Keine freie, aber online lizensierbare Musik, auch für Video.
– SoundPool24: GEMAfreie Sounds und freie mp3-Musik im Online-Shop
– Universal Publishing Production Music: Sound- und Musikarchiv von Universal. Gegen geringes Entgelt können die Dateien für eigene Produktionen lizensiert werden.
– Soundarchiv: Sounds aus Natur, Technik, Alltag usw., die mit verschiedenen Lizenzen eingesetzt werden können.
– Soundsnap: Sounds, Effekte, Loops
– audioagency: Gemafreie Musik in vielen Stilrichtungen, günstige Lizenz
– Soundtaxi.net: Gemafreie Musik / Lizenzfreie Musik / Filmmusik
– polysounds: Gemafreie Musik in vielen Stilrichtungen, gut sortiert.
– EverMusic.de: große Bandbreite gemafreier Musik, leicht zu durchsuchen.
– AudioMicro: Umfangreiches Angebot an Musik und Sounds
– TerraSound: gemafreie Hintergrundmusik mit Schwerpunkt auf orchestraler Filmmusik
– Galerie Chapuza: Gemafreie Musik in kleiner Auswahl, leicht unübersichtliche Seite
– Musicfox: Eine große Stilbandbreite mit verschiedenen Lizenzen, die aber auch schnell sehr teuer werden.
– Royalty Free Music: Hintergrund- und Filmmusik, die allerdings sehr viel von “klassischer GEMA-freier Musik” hat
– JewelBeat: Soundtracks im Blockbuster-Style und freie Sounds
– Orangegroove: kostenpflichtige Filmmusik, auch mit leicht “klassisch-GEMAfreiem” Touch
allesgemafrei.de: Der Name ist Programm; kostet aber.
– Absolute Songs: Auch hier wird gemafreie Musik angeboten, die aber schnell teuer wird.
– Frametraxx: Gemafreie Musik nach mehreren Genres. Einzelne Stücke sind auch kostenlos zu haben.

Urheberrechtlich geschützte, aber kostenlose Musik

– Tonspion: Die MacherInnen der Seite durchstöbern das Netz regelmäßig nach Kostenlos-Angeboten von Musikverlagen u. a. und stellen Links auf die entsprechenden Seiten und mp3-Tracks zur Verfügung.
– Freeload: Ein ähnliches Angebot wie der Tonspion.
Kostenlos Musik downloaden: ein meta-Verzeichnis von kostenlosen Musikquellen im Netz
– Tauschnix: Der Mitschnitt von Musik aus dem Internetradio ist völlig legal. Tauschnix klärt über Rechte und technische Möglichkeiten auf und bietet Programme für den Mitschnitt.
– VGMusic: Die MacherInnen bieten tausende von Originaltunes aus Computerspielen (!) im mp3- und Midi-Format zum (freien) Download an.
– Moby: Ja, genau der Moby. Für MedienpädagogInnen und Nonprofit-Projekte kostenlos. Anmelden und los!

Literatur:
1) Einen schöne Überblick zu Technik für Screencasts/ Videoaufnahmen (Ton und Schnitt) gibt auch diese Seite: http://www.elmastudio.de/tutorials/screencasts/tipps-fur-die-aufnahme-von-screencasts-und-video-podcasts/
2) Hier ist eine sehr schöne Wikipedia-Seite mit vielen Tools, die Ihr nutzen könnt, um Lerninhalte zu erstellen: http://www.andre-spang.de/wiki/index.php?title=COER13